Recepieux: Einsatz, Arbeitsschritte, Vor- & Nachteile

Das ist Recepieux

Recepieux ist eine chemische Lösung für die Bearbeitung von Betonpfählen. Nachdem die Armierungseisen eingekleided wurden und ein besonderer Kunststoffzylinder im Pfahl fixiert wurde, wird der Pfahl hergestellt. Nach dem Aushärten des Pfahles wird ein chemisches Mittel verwendet, um einen Riss im Pfahl zu provozieren. Nachdem der Pfahl gerissen ist, wird der verbleibende Betonblock wegtransportiert.

Inhalt

Arbeitsschritte bei Recepieux 

    1. Die Armierungseisen werden mit Schaumstoffmänteln umhüllt und ein oder mehrere Einweg-Kunststoffzylinder, die mit zusätzlichen PVC-Rohren verbunden sind, werden am Armierungskorb montiert.
    2. Sobald die Armierungseisen eingekleidet sind und der zusätzliche Einweg-Kunststoffzylinder angebracht ist, wird der Ortsbetonpahl hergestellt / mit Beton aufgegossen.
    3. Der Beton muss mindestens 3 Tage aushärten um eine genügend starke Härte zu bekommen
    4. Die PVC-Rohre werden mit Expansionsmittel gefüllt. 
    5. In den folgenden Stunden / Tagen dehnt sich das Expansionsmittel aus und es kommt zu einem Riss im Pfahl
    6. Der verbleibende Betonblock wird abgehoben.

Vorteile von Recepieux

Recepieux ist besonders lärmemissionsarm. Obwohl beim Abheben des Betonblockes je nach grösse des Betonsblock entweder ein Bagger oder ein Autokrahn zum Einsatz kommt, ist die Lärmbelastung im Vergleich zu anderen Abbaumethoden relativ gering.

Nachteile von Recepieux

Die Verwendung von Recepieux weist einige Nachteile auf:

  • Einsatz Chemikalien: Beim Einsatz von Recepieux kommen Chemikalien zum Einsatz. Diese sind erstens teuer in der Anschaffung und belasten zudem die Umwelt.
  • Teures Verbrauchsmaterial: Als Vorbereitung, müssen alle Armierungseisen aus Sicherheitsgründen mit Schaumstoff eingekleidet werden. Zudem wird für die Methode zusätzliche Kunststoffzylinder und zusätzliche PVC-Rohre benötigt.
  • Teure Vorarbeitkosten: alle Armierungseisen müssen mit Schaumstoff eingehüllt werden und zusätzlich müssen Kunststoffzylinder sowie zusätzliche PVC-Rohre installiert werden. Diese Vorarbeitungskosten sind mit hohen Aufwändungen verbunden.
  • Gefahr von Nichtfunktionieren: Wurde der Kunststoffzylinder inkl. PVC-Rohre zu tief versetzt oder der Armierungskorb zu hoch versetzt, ist in dem abzuhebenden Betonbrocken die Spiralarmierung inkludiert, die ein Abheben des Betonbrockes verhindert. Wurde der Kunststoffzylinder inkl. PVC-Rohre zu hoch versetzt oder Armierungskorb zu tief versetzt, verbleibt im Pfahl abgerissene Schaumstoffstücke, die Auflagefläche und somit die Funktionalität des Pfahles negativ beinflussen.
  • Entsorgung von grossen Brocken: Die Betonbrocken, die durch den Riss entstehen und abgehoben werden müssen, können je nach Durchmesser des Pfahles und Abbauhöhe ettliche Tonnen wiegen. Gegebenfalls muss zusätzlich ein teurer Autokran zur Baustelle gebracht werden um die Betonbrocken aus einer Vertiefung zu heben. Danach müssen die Brocken aufgeladen und zu einer Entsorgungsdeponie gebracht werden und es fallen zusätzliche Entsorgungskosten an. Aufgrund der Brockenform kann oft nicht das ganze Transportvolumen bei der Entsorgungsfahrt ausgeschöpft werden.
  • Ungenauer Riss: Wie wir alle wissen, kann ein Riss nicht kontrolliert werden. Die Risskante im Voraus zu bestimmen, ist unmöglich. Aus diesem Grund muss genügend Sicherheitsmargen eingerechnet werden, dass der Riss nicht in den Pfahl geht.
  • Hoher Reinigungsaufwand: Durch die Sicherheitsmargen die bei dieser ungenauen Pfahlkopfverarbeitungsmethode eingerechnet werden müssen, muss trotzdem ein relativ grosser Teil des Pfahles von Hand manuell verarbeitet werden, was Zeit und Kosten mit sich bringt.

Brextor® als Alternative zu Recepieux

Als Alternative zum Pile Breaker kann der Brextor® eingesetzt werden.

  1. Wenn der Pfahl überbetoniert ist, wird der Überbeton mit der Frässcheibe entfernt, bis die Armierungseisen sichtbar sind. Die Armierungseisen werden markiert, das Zentrum des Bewehrungskorbes lokalisiert und ein kleines Führungsloch gebohrt.
  2. Es wird auf das gewünschte Höhenprofil gefräst. Der Innenfräser bricht dabei die Kernspannung, um Risse im Pfahlkörper zu vermeiden. Der Außenfräser bricht die Oberflächenspannung, um Abplatzungen an der Pfahlaussenhaut zu vermeiden.
  3. Mit dem eigens entwickelten BRC Pfahlkopfbeißer mit längeren Beißarmen wird anschließend der Restbeton weggebrochen.
  4. Schlussendlich wird mit einem Elektrohammer die Stellen zwischen den Bewehrungen gesäubert.

Die Vorteile von Brextor®

Die Verwendung von Brextor® bietet gegenüber dem Pile Breaker folgende Vorteile:

  • Perfekte Qualität: Die Armierungseisen werden während der Pfahlkopfbearbeitung nicht beschädigt oder abgerissen und erfüllen somit voll und ganz ihre Funktionalität. Zusätzlich verarbeitet Brextor® die Pfähle extrem schonend, ohne Abplatzungen und Risse im Pfahlkörper.
  • Kein Diamantschnitt notwendig: Auf einen Diamantschnitt, um Abplatzungen an der Pfahlkopfaussenhaus zu vermeiden, kann bei Brextor® verzichtet werden.
  • Höhengenauigkeit +/- 1 cm: Brextor® kann durch seine Frästechnologie eine Höhengenauigkeit von +/- 1 cm garantieren, ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.
  • Keine Vorarbeit notwendig: Bei Verwendung von Brextor® müssen keine Armierungseisen vorgängig eingekleidet werden.
  • Einsatz auch bei Pfahlwänden: Anders als beim Pile Breaker kann Brextor® bei Einzelpfählen sowie auch bei allen Arten von Pfahlwänden (tangentiale, überschnittene und aufgelöste Pfahlwand) eingesetzt werden.
  • Weniger Arbeitsraum benötigt: Mit Brextor® wird deutlich weniger Arbeitsraum um den Pfahl benötigt. Lediglich 20 cm auf einer Seite sind erforderlich. Dies spart Aushubarbeiten.
  • Wiederverwendung von Abbruchmaterial: Das Abbruchmaterial bei Brextor® besteht zu 80% aus Kies (0-30 mm) und kann direkt auf der Baustelle wiederverwendet werden, ohne entsorgt werden zu müssen.
  • Einsatz auch bei schlecht produzierten Pfählen: Auch wenn Armierungskörbe zu hoch, zu tief oder seitlich versetzt sind, kann Brextor® ohne Einschränkungen und Zusatzaufwand eingesetzt werden.

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